Über mich

Ich wurde in Aichi geboren und habe schon als Kind Kalligraphie gelernt. Während meiner Schulzeit beschäftigte ich mich mit Nagauta-Shamisen. Nach meinem Universitätsabschluss führte mich das Schicksal nach Kyoto, wo ich bei Yoshiteru Nakagawa von „Jidaiya“ die Ankleidung traditioneller Kleidung wie Maiko, Geiko und Junihitoe sowie die weiße Schminke erlernte. Diese Zeit, in der ich die traditionelle japanische Schönheit hautnah erleben konnte, war für mich von unschätzbarem Wert.

Darüber hinaus konnte ich durch meine Arbeit in der Online-Abteilung eines Kimono-Geschäfts nicht nur historische Kostüme, sondern auch moderne Kimonos kennenlernen und so die Vielfalt und Faszination dieser Kleidung noch stärker zu schätzen lernen.

Später zog ich gemeinsam mit meinen Katzen in die Stadt meiner Träume, Berlin. Als meine Tochter geboren wurde, übergab mir meine Mutter die Kimonos, die ich als Kind getragen hatte und die sie sorgfältig aufbewahrt hatte. Als ich diese meiner Tochter anzog, spürte ich einen tiefen Moment des japanischen Kulturerlebens, mitten in Europa. Schon immer habe ich mich von alten Dingen angezogen gefühlt – nicht nur aus Japan, sondern auch von der Farbigkeit und Haptik alter europäischer Bilderbücher und Möbel. So erlebe ich heute die natürliche Verschmelzung der japanischen Tradition mit europäischer Ästhetik als eine wunderbare Geschichte.

So entstand „uchia“.
Der Name trägt die Botschaft, dass Familie zuerst kommt. „u“, „chi“ und „a“ stehen für meine geliebte Tochter und unsere Katzen, die wie Familienmitglieder bei uns leben, und symbolisieren für mich die Idee, gemeinsam als Familie weiterzugehen.

Vergangenes hat das Heute geformt, und das Heute verbindet sich mit der Zukunft – ich freue mich sehr, wenn viele Menschen hier in Europa die Schönheit der japanischen Kimonos genießen können.

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