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Beschreibung
Kiefern- und Glockenmotive ergänzen das Design und gelten in Japan als glücksverheißende Symbole für Langlebigkeit, Wohlstand und Schutz vor Unheil.
Insgesamt vermittelt das Motiv weniger eine konkrete Geschichte als vielmehr eine Sammlung traditioneller japanischer Glücks- und Segenssymbole. Der Fuji, überlagerte Fächerformen, der Drache und die Kiefern wurden zu einer harmonischen und zugleich ausdrucksstarken Komposition verbunden, die den raffinierten Geschmack historischer Herrenbekleidung widerspiegelt.
Der ruhige blaugraue Grundton ist mit feinen Mustern versehen und wirkt aus der Ferne dezent, offenbart aus der Nähe jedoch eine bemerkenswerte Tiefe und Detailfülle. Diese Art von Gestaltung steht exemplarisch für die japanische Ästhetik des „Ura-masari“ – die Wertschätzung verborgener Schönheit und sorgfältig ausgearbeiteter Details.
Besonders reizvoll ist, dass sich das Motiv bis in die Ärmel fortsetzt. Beim Tragen werden die Details je nach Bewegung sichtbar und verleihen dem Stück eine elegante und zugleich lässige Ausstrahlung.
Ursprünglich wurde dieses Nagajuban als Untergewand unter dem Kimono getragen. Dank seines leichten Materials eignet es sich heute jedoch ebenso hervorragend als offene Jacke oder Mantel. Es lässt sich von Frauen wie Männern tragen und problemlos in eine moderne Garderobe integrieren.
Ein ausdrucksstarkes Beispiel japanischer Textilkunst, das traditionelle Glückssymbole, handwerkliche Raffinesse und zeitlose Tragbarkeit miteinander verbindet.
*Der Artikel befindet sich in gebrauchtem Zustand und weist alters- bzw. gebrauchsbedingte Spuren auf. Bitte entnehmen Sie den genauen Zustand den Fotos.
ca 1920 - 1950
Material außen: Seide
Material innen: Seide
Nr. N-M002