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Beschreibung
Dieser Haori zeigt einen rötlich-violetten, bräunlichen Grundton, überzogen von zarten, rosafarbenen Kanoko-Shibori-ähnlichen Mustern.
Das sanfte Zusammenspiel der Farben wirkt zurückhaltend und zugleich liebenswert – je länger man ihn betrachtet, desto stärker entfaltet sich sein besonderer Charme.
Haori in Rosatönen sind vergleichsweise häufig, doch ein Stück mit dieser Tiefe und Nuancierung der Farbe ist eher selten.
Auch ich selbst, der normalerweise kein Rosa trägt, habe bei diesem Farbton sofort Lust bekommen, ihn anzuprobieren.
Anhand von Stoff, Gestaltung und Farbwahl des Futters lässt sich vermuten, dass dieser Haori in der frühen bis mittleren Shōwa-Zeit gefertigt wurde.
Er scheint nicht dazu gedacht gewesen zu sein, durch auffällige Pracht zu beeindrucken, sondern vielmehr, dem Alltag auf leise Weise Eleganz zu verleihen.
Die feinen Shibori-Strukturen, die sich über die gesamte Fläche ziehen, vermitteln die Wärme handwerklicher Arbeit und verleihen dem Outfit eine sanfte Tiefe.
Das Futter in zartem Rosa zeigt, dass auch den unsichtbaren Details große Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
Vor dem Hintergrund der damaligen Zeit, in der Mischungen aus Seide und synthetischen Fasern zunehmend verwendet wurden, ist auch bei diesem Haori eine solche Materialkombination möglich.
Lässig kombiniert mit Jeans wirkt der Haori modern und entspannt.
Über einem Kleid oder – wie auf dem Modellfoto – zu einer weißen Hose und einem einfarbigen Outfit getragen, entsteht ein zeitgemäßer Stil mit sanftem japanischem Flair.
Kein Kleidungsstück, das Trends folgt,
sondern eines, das dazu einlädt, den eigenen Rhythmus und die eigene Zeit bewusst zu genießen.
ca. 1930-1950
Material außen: Seide
Material innen: Seide mit synthetischen Fasern oder Synthetischem
Nr. H019